25.10.14

FDM 3D-Drucker zum Schokolade-Drucker umgebaut

Durch die Verfügbarkeit von leistbaren 3D-Drucker wird der Wunsch größer einen Lebensmittel 3D-Drucker zu entwickeln. Aus diesem Grund beschäftigen sich nicht nur Lebensmittel-Unternehmen wie Barilla, Oreo oder Hershey mit 3D-Druck-Technologien, sondern auch Startups versuchen in diesem Bereich Fuß zu fassen. So zum Beispiel das in Barcelona beheimatete Startup “Natural Machines”, welches erst kürzlich den Lebensmittel-3D-Drucker Foodini bei Kickstarter vorgestellt hat. Ebenso gibt es mit Choc Creator, ChocaByte und ChocoBot Lebensmitteldrucker, die sich auf Schokolade spezialisiert haben. Open Electronics hat nun eine Anleitung veröffentlicht wie man den leistbaren 3Drag 3D-Drucker, der normalerweise mit Kunststoff Filament arbeitet, zu einem Schokolade-Drucker umbauen kann. Während bei der Anleitung nur auf den 3Drag-Drucker eingegangen wird, sollte es für trickreiche Maker auch möglich sein das Konzept auf andere RepRap-Drucker umzulegen. Den Drucker in Aktion findet man hier:

Quelle: 3druck.com, Stand: 25.10.14


22.10.14

Neuer 3D Bioprinter aus China um 20.000 Dollar

Firmen wie Organova oder BioBots gehören zu den führenden Unternehmen in Sachen 3D Bioprinting in den USA. Mit dieser Technologie soll es zukünftig möglich sein funktionierende Organe aus lebenden Zellen zu drucken. Derzeit ist es schon gelungen ein Lebergewebe zu erzeugen. Solche künstlich produzierten Gewebe können jetzt schon für medizinische Experimente genutzt werden. Aber auch in anderen Ländern entwickelt sich eine vielversprechende 3D Bioprinting Industrie. So hat das chinesische Unternehmen Anyprint den 3D Bioprinter B01CS für 20.000 Dollar vorgestellt. Dieser Drucker steht derzeit jedoch nur Spitäler und Wissenschaftler zur Verfügung. So konnten mit dem chinesischen Gerät ein Cytoskelett erstellt werden. Diese Struktur ist eine der Grundvoraussetzungen um Organe zu drucken. Die Wissenschaftler des Unternehmens gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten Jahre die künstliche Erzeugung von transplantierbaren Gewebeteilen oder Organen möglich sein wird. Anyprint ist nicht nur für 3D Bioprinter verantwortlich, sondern forscht auch in anderen 3D-Druck-Bereichen und bietet hierfür Lösungen an. Ein chinesisches Präsentationsvideo zeigt Einblicke in das Unternehmen:

Quelle: 3druck.com, Stand: 25.10.14


20.10.14

3D Stuffmaker präsentiert vier neue 3D-Drucker

3D Stuffmaker ist eine Marke des australischen Unternehmens iPrint, welches sich auf die Produktion von DIY 3D-Drucker Kits spezialisiert hat. Nun wurden vier neue Versionen vorgestellt. Der Fokus der Marke liegt bei der Herstellung von preiswerten und einfach aufzubauenden 3D-Drucker. Das günstigste Modell der neuen Drucker kostet gerade einmal 445 Dollar. Alle Bausätze verfügen über Verbesserungen sowie neue Funktionen. Der “Prusa Gen2 Kit” kostet 445 Dollar und hat ein Bauvolumen von 4,4 Liter (200x200x110mm). Die Layer Auflösung beträgt 100 Microns. Das nächste Modell nennt sich “Mega Prusa Gen2 Kit” und kostet 595 Dollar. Wie der Name schon verrät ist hier das Bauvolumen mit 17 Liter (290x270x220mm) um einiges größer. Der “Creator Gen2 Kit” ist kompakter und kostet 695 Dollar. Er hat eine Bauraumgröße von 110 x 130 x 105mm. Das teuerste Modell (EVOLUTION Gen2 Kit) kostet 795 Dollar mit einer Bauraumgröße von 200 x 200 x 200 mm Zu jeder Bestellung gibt es einen Support via Skype für 1 Monat kostenlos.

Quelle: 3druck.com, Stand: 25.10.14


17.10.14

iBox Nano – 300$ Resin 3D-Drucker auf Kickstarter gestartet

Der neue iBox Nano DLP 3D-Drucker wird gerade auf Kickstarter für nur 189€ (ab) angeboten. Der kleine mini 3D-Drucker bietet einen Druckraum von 4*2*9cm und wiegt gerade einmal 1,1kg. Dabei ist er extrem stromsparend. Betrieben wird der mini 3D-Drucker über USB und verbraucht während des Drucks nur 2,7 Watt. Die Genauigkeit des Kleinen ist mit 328 Microns auf der X-, Y-Achse und 0.39-100 Microns auf der Z-Achse durchaus wettbewerbsfähig. Ziel der Aktion sind 300.000$ an Investitionen für die Massenproduktion der kleinen 3D-Drucker aufzustellen.

Quelle: 3druck.com, Stand: 25.10.14


15.10.14

RAR Print: Open Source SLA 3D-Drucker aus CD/DVD-Rom Laufwerken für €200

Der russische Ingenieur Mikhail Shevchenko hat einen Open Source SLA 3D-Drucker entwickelt, dessen Bauteile selbst gedruckt werden können. Das Besondere an dem Gerät ist, dass kostengünstige CD-Rom/DVD-Rom Laufwerke Bestandteil der Konstruktion sind. Bei den optischen Laufwerken wie CD-Rom oder DVD-Rom, liest eine sich hin- und herbewegende Laserdiode, die auf Führungsstäben befestigt ist, die eingelegte Disk. Diese Führungsstäbe sind ähnlich denen von CNC Maschinen oder 3D-Druckern. Shevchenko hat diesen Aufbau der CD-Rom Laufwerke als Hauptantrieb für seinen RAR Print 3D-Drucker verwendet. Nach Entfernen der Laserdiode baute er eine UV-Diode mit eine Wellenlänge von 400 Nanometern in das optische System ein. Die UV-Diode ermöglicht das Aushärten des Resins, ähnlich wie beim Form 1 Drucker von Formlabs. Technische Spezifikationen: Gerätedimensionen (LxBxH): 290 mm x 190 mm x 200 mm, Bauraum (LxBxH): 80 mm x 80 mm x 80 mm, Kleinste Schichthöhe: 10 Mikrometer (0.01 mm), Genauigkeit: wie bei CD|DVD Disk. Zum Bau des RAR Print 3D-Druckers werden die folgenden Teile benötigt: 2 kg PLA zum FDM Druck der Bauteile, 300×400 mm organisches Glas, 5 oder 10 CD|DVD–ROMs, 1 DVD ROM optic system + 1 UV LED, Arduino Mega 2560, Abschirmung für CD|DVD ROM drives, Glas oder Plastik Reservoir (für Makerjuice Photopolymer), Kabel, Strom- und Spannungsregler. Die geschätzten Gesamtkosten für die Bauteile belaufen sich auf rund € 200. Das Design und eine Anleitung sind über Thingiverse erhältlich.

Quelle: 3druck.com, Stand: 23.10.14


14.10.14

Portabler 3D-Drucker kombiniert FDM und SLA-Technologie

Der texanische Techniker und Erfinder Steve Middleton hat einen portablen 3D-Drucker erschaffen, der Elemente von FDM-Drucker sowie SLA-Drucker kombiniert. Um das Gerät zu finanzieren hat er eine Crowdfunding-Kampagne bei Indiegogo gestartet. Bei dem Drucker handelt es sich um eine kleine Platte mit einem schwenkbaren Arm, der eingeklappt werden kann. Der sogenannte Pocket3DPrinter kommt in zwei Größen. Das kleinere Modell hat mit eingeklappten Arm die Maße 2,54 x 15,24 x 15,24 Zentimeter (1 x 6 x 6 Zoll) und das größere Modell 2,54 x 20,32 x 22,86 Zentimeter (1 x 8 x 9 Zoll). Damit produzierte Objekte können eine Größe von bis zu 15,24 x 15,24 x 12,5 Zentimeter (6 x 6 x 5 Zoll) bzw. 20,32 x 20,32 x 17,78 Zentimeter (8 x 8 x 7 Zoll) haben. Auf dem ersten Blick wirkt der Aufbau der Objekte wie bei einem FDM-3D-Drucker, aber der Drucker setzt auf die Stereolithographie-Technologie (SLA). Die gedruckten Objekte werden zwar Schicht für Schicht extrudiert, aber es wird kein Kunststoff-Filament geschmolzen, sondern ein lichtempfindliches Harz mit Hilfe von UV-Licht gehärtet. Gesteuert wird der 3D-Drucker mit einer App, die für Smartphones erscheinen soll. Ebenso gibt es eine Bluetooth-Verbindung. Bis zum 9. November 2014 will Middleton 25.000 Dollar über Indiegogo gesammelt haben. Das günstigste Modell kann man für 299 Dollar bestellen.

Quelle: 3druck.com, Stand: 23.10.14


8.10.14

Rapide Lite: Highend-3D-Drucker für 500 Dollar

3D-Drucker kommen immer mehr in Mode. Sei es in der Industrie, wo sie bereits zur Herstellung von Ersatzteilen genutzt werden, oder am heimischen Schreibtisch, wo Hobby-Drucker mehr oder minder erfolgreich versuchen, ihre Design-Träume Realität werden zu lassen. Bislang war das oft ein teurer Spaß, hatte hohe Druckqualität doch zumeist einen ebenso hohen Preis. Mit dem Rapide Lite soll dies der Vergangenheit angehören. Der 3D-Drucker besticht durch seine hohe Qualität im Mikrometer-Bereich und seinem Design. Denn nicht nur das Druckergebnis muss gut aussehen – auch das Gerät selbst soll etwas hermachen. So stellt der Rapide Lite eine gute Vermischung aus beidem dar. Der Drucker ist erhältlich in drei verschiedenen Größen: 200, 350 und 500 Kubikzentimeter. Geplant ist, dass jede gängige Druckersoftware unterstützt wird. Um sicher zu gehen, kann die benutzte Software den Entwicklern mitgeteilt werden, worauf diese dann die Kompatibilität überprüfen.

Und das Beste: Rapide Life ist erschwinglich: Die kleinste Variante ist bereits für knapp 500 US-Dollar zu haben – vergleichbare Geräte liegen sonst im vierstelligen Bereich. Noch bis zum 29. Oktober haben Interessenten Zeit, das Projekt zu unterstützen – das bei einem ursprünglichen Funding-Ziel von 15.000 US-Dollar bereits jetzt die 100.000-Dollar-Marke überschritten hat. Geliefert werden sollen die ersten Geräte dann pünktlich zum Weihnachtsfest.

Quelle: www.techfieber.de, Stand: 23.10.14


MM1 – Modularer 3D-Drucker von MakerMex

Das Start-up MakerMex aus Mexico stellt den modularen 3D-Drucker MM1 auf Kickstarter vor. Austauschbare Extruder und zusätzliche Aufsätze ermöglichen vielseitige Einsätze des Geräts. Nicht nur der vielseitige Einsatzbereich war dem Designteam von MM1 ein Anliegen, sondern auch die Fähigkeit des Geräts in Zukunft auf den neusten Stand “upgegraded” werden zu können. So sollen verschiedene Druckplattformen und Extruder für MM1 erhältlich sein. Derzeit wird das Gerät mit einem Single- und einem Dualextruder, sowie einem Extruder für hohe Temperaturen und einem für Pasten angeboten. Diese sollen durch nur eine Steckverbindung benutzerfreundlich austauschbar sein. Folgende Aufsätze sind erhältlich: High-temperature extruder for nylon, polycarbonate, etc., Paste extruder for chocolate, Play-Doh, ceramic, and other pastes for experimenting, Dual extrusion system for bi-color and support material, Flexible extrusion system for optimizing soft filaments, Auto-leveling bed for beginners and children, Heated bed attachment. Das Gerät mit einem Bauraum von 20x20x20cm druckt in einer Auflösung von 0.02 mm und ist außerdem in einer Vielzahl an Farben verfügbar. Gedruckt werden kann mit ABS, PLA, flexiblem PLA, Holzfilament, leitenden Materialien, Nylon, Polycarbonat, Schokolade, Play-Doh, Keramik etc. Betrieben wird der modulare 3D-Drucker mit Open Source Software.

MM1 ist in limitierter Stückzahl derzeit noch für $ 1.149 auf Kickstarter erhältlich. MakerMex hat die Hälfte des festgelegten Funding-Ziels von $ 50.000 schon fast erreicht. Die Kampagne läuft noch bis 1. November 2014.

Quelle: 3druck.com, Stand: 23.10.14


6.10.14

Makeblock veröffentlich DIY 3D-Drucker

Makeblock ist ein Online-Shop, welcher sich in erster Linie an Makers richtet. Das in China beheimatete Unternehmen bietet verschiedene Motoren, elektronische Module, Sensoren und viele Einzelteile an, die man für DIY-Projekte brauchen könnte. Nun hat Makeblock einen 3D-Drucker-Kit veröffentlicht. Der Drucker mit dem Namen “Makeblock Constructor I 3D Printer Kit” hat insgesamt 400 Einzelteile und kostet 699,99 Dollar. Der Drucker basiert auf dem Open-Source-3D-Drucker Prusa i3 und richtet sich an ambitionierte Maker. Der Kit ist mit seinen vielen Einzelteilen beim Zusammenbau anspruchsvoller als viele andere Kits. Durch die Dokumentation, die von Makeblock angeboten wird, sollte ein Aufbau dennoch leicht möglich sein.

Quelle: 3druck.com, Stand: 6.10.14


5.10.14

Medizin: Innovativer 3D-Stift aus Australien namens “BioPen” lässt Ärzte Knochenmasse drucken

Wissenschaftler des Australian Research Council (ARC) Centre of Excellence for Electromaterials Science (ACES) haben einen innovativen Stift mit dem Namen BioPen entwickelt, welcher es Ärzten in Zukunft erlauben soll, Knochenmaterial direkt in den menschlichen Körper zu drucken. Der Stift ist einfach zu handhaben und arbeitet höchst-detailiert um Knochen zu heilen. Die neue Technik aus dem Medizin-Bereich kann mit der 3D-Druck Technologie verglichen werden, denn der Stift druckt tatsächlich individuelle Knochenmasse nach einer Stammzellenuntersuchung in den menschlichen Körper. Wie der BioPen aussieht und was er genau kann, das und mehr lest ihr wie gewohnt bei uns im Zukunfts-Blog Trends der Zukunft. Die University of Wollongong in New South Wales in Australien hat die Stammzellenforschung mit dem Bereich 3D-Druck kombiniert. Dabei herausgekommen ist ein innovativer 3D-Drucker Stift, den Ärzte in Zukunft nutzen können um Knochenbrüche und Absplitterungen direkt zu behandeln und zu heilen. Ärzte waren schon imm Künstler, mit dem 3D-Drucker Stift BioPen bekommen diese ein weiteres Tool dazu, welches ihnen die Arbeit erleichtert und verfeinert. Der BioPen funktioniert prinzipiell wie ein 3D-Drucker der Schicht für Schicht Knochenmaterial in den zerstörten Knochen druckt. Ultra-Violettes Licht härtet die aufgetragene Materialschicht, damit die nächste Materialschicht direkt in einem Zug aufgetragen werden kann. Bislang wurden Stammzellen in das Areal eines zerstörten Knochens injiziert. Diese Methode war allerdings zu unpräzise, denn man konnte weder den Knochen detailiert bearbeiten, noch die Injektion zu 100% platzieren. Dies ändert sich nun mit dem BioPen. Dieser erlaubt es Ärzten die genaue Position der Stammzellen und des Materials zu bestimmen und den Teil des Knochens selbst zu modellieren. Laut Professor Peter Choong, BioPen Co-Entwickler and Direktor des Orthopädie Zentrums des St Vincent’s Hospital Melbourne werde der BioPen in Zukunft immer dort zum Einsatz kommen, wo akute Knochenverletzungen, zum Beispiel nach einem Sport- oder Motorrad Unfall auftreten, eingesetzt. Unser Fazit: Klasse Entwicklung!

Quelle: www.trendsderzukunft.de, Stand: 6.10.14


2.10.14

LumiPocket: DLP 3D-Drucker um 300 Euro – Update: Indiegogo-Kampagne gestartet

2. Oktober 2014 – Letztes Jahr hat der Italiener Davide Marin den DLP 3D Drucker LumiFold bei dem Crowdfunding-Portal Indiegogo präsentiert. Der kleine Drucker wurde mit 15.600 Dollar finanziert. Nach der Erfolgreichen Finanzierung wurde das Unternehmen LumiIndustries gegründet um den 3D-Drucker weiter zu entwickeln. Nachdem vor fünf Monaten die ersten LumiFold 3D-Drucker fertig waren, präsentiert das Unternehmen mit LumiPocket schon den Nachfolger. Der neue DLP 3D-Drucker ist im Format kleiner, aber die Baugröße des Druckers (90 x 90 x 90mm) bleibt gleich. Die Auflösung beträgt 0,05 mm und das Gerät soll sehr benutzerfreundlich gestaltet sein. Der LumiPocket arbeitet wie sein Vorgänger mithilfe der Stereolithografie Technologie, bei der ein flüssiges, UV-empfindliches Photopolymer mithilfe einer Lichtquelle zu einem 3D-Objekt ausgehärtet wird. Offiziell wird der Drucker dieses Wochenende bei der Maker Faire Rome vorgestellt. In den nächsten Tagen soll auch wieder eine Indiegogo-Kampagne für das Gerät starten. Der Anfangspreis wird 300 Euro betragen. Gestern ist die Indiegogo-Kampagne für den LumiPocket gestartet. Insgesamt will LumiIndustries 50.000 Dollar über diese Aktion auftreiben. Für die ersten 20 Besteller gibt es den LumiPocket für 379 Dollar. Ansonsten kosteen die 3D-Drucker über die Indiegogo-Kampagne 399 Dollar (ohne Projektor). Die Aktion läuft noch bis zum 18. November 2014.

Quelle: 3druck.com, Stand: 6.10.14


1.10.14

ADMAFLEX 2.0 – Keramik 3D-Drucker von Admatec

Das niederländische Unternehmen Admatec hat den Prototyp ihres Keramik 3D-Druckers weiterentwickelt und stellt ADMAFLEX 2.0 vor. Bereits vier Geräte der neuen Version wurden hergestellt und sind im Unternehmen im Einsatz. ADMAFLEX 2.0 soll mit einer Abweichung von +/- 0.3% zum CAD Modell drucken und die Ra Werte der erzeugten Oberfläche liegen unter 1 Mikrometer. Admatec strebt damit an, Marktführer im Keramik-Druck Segment zu werden und stellt derzeit schon Objekte für den Endoskopie Bereich her. Mit der neuen Technologie kann eine Stückzahl von 15.000 schneller und wirtschaftlicher als mit traditionellen Spritzgussverfahren hergestellt werden. Weiter Einsatzbereiche von 3D-gedruckten Keramikteilen sind unter anderem Zahn- und Mikroreaktionstechnik. Der 3D-Drucker arbeitet mit dem Stereolithographie Verfahren, wo durch eine UV Laser flüssiges Photopolymer gemischt mit Keramikpulver ausgehärtet wird. Durch diese Methode können 3D-Objekte mit einer sehr hohen Auflösung erzeugt werden. Das dafür verwendete Material stellt das Unternehmen selbst her.

Quelle: 3druck.com, Stand: 6.10.14


Polyes Q1: 3D-Printing Pen setzt auf SLA

Letztes Jahr im Februar präsentierte das Unternehmen WobbleWorks LLC. aus Boston erstmals auf Kickstarter einen 3D-Printing Pen mit dem Namen 3Doodler. Mit diesem Stift kann man Kunststoff Filament schmelzen und Objekte “zeichnen”. Über die Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter konnten in wenigen Tagen 2,3 Millionen Dollar gesammelt werden. Es folgten bald die ersten Kopien, die wie LIX ebenfalls erfolgreich finanziert wurden. Future Make Technology LLC., ein Unternehmen aus Delaware, plant nun auch die Veröffentlichung eines 3D-Printing Pen, der über Kickstarter finanziert werden soll. Der Stift mit dem Namen Poleys Q1 soll im Gegensatz zu den meisten bisherigen 3D-Printing Pens kein Kunststoff-Filament schmelzen (FDM-Verfahren), sondern setzt auf die Stereolithographie-Technologie (SLA). Hierbei wird lichtempfindliches Harz mit Hilfe von UV-Licht gehärtet. Während bei 3Doodler, LIX und Co durch das Schmelzen von Kunststoff Verbrennungsgefahr besteht, ist die Methode des Poleys Q1 sicherer. Es handelt sich hierbei aber nicht um den ersten 3D-Printing Pen, der auf dieses Verfahren setzt. Schon im Juni wurde der Stift “CreoPop” präsentiert, der erfolgreich über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert wurde. Die ersten Modelle des “CreoPop” sollen im April 2015 ausgeliefert werden. Die Kickstarter-Kampagne für den Polyes Q1 soll im November beginnen. Das Unternehmen will zukünftig auch 3D-Drucker entwickeln.

Quelle: 3druck.com, Stand: 6.10.14


Arduino bringt 3D-Drucker unter 700 Euro

Arduino ist für seine Mikrocontrollerplatinen bekannt, die in der Do-it-yourself-Community für verschiedenste Elektronikbasteleien Verwendung finden. Nun hat das italienische Unternehmen seinen ersten 3D-Drucker angekündigt. Der Materia 101 wird in Kooperation mit dem Druckerhersteller Sharebot produziert. Das Gerät kann kleine Objekte auf einer Fläche von 140 x Hundert x Hundert mm drucken. Als Material wird PLA unterstützt, getestet wurde unter anderem aber ebenso PET oder thermoplastischem Polyurethan. Der zehn Kilogramm schwere Drucker basiert auf dem Arduino-Board Mega 2560 sowie der Open-Source-Firmware Marlin. Ein genauer Preis steht noch gar nicht fest. Laut Arduino soll der Materia 101 aber weniger als 700 € kosten. Zudem soll es einen DIY-Bausatz zum Zusammenbauen für weniger als 600 € geben. Offiziell präsentiert wird der Drucker auf der Maker Faire Rome, die von Drei . bis Fünf . Oktober stattfindet. (red, derStandard.at, Eins . Zehn .2014)

Quelle: www.newswalk.info, Stand: 6.10.14


30.9.14

WPT 3D Printer: Günstiger 3D-Drucker bei Indiegogo gestartet

Neue 3D-Drucker von neuen Startups werden gerne bei Crowdfunding-Portalen wie Kickstarter und Indiegogo präsentiert. So auch der WPT 3D Printer von William Guey. Guey kommt aus Brasilien und will mit seiner Firma Inovawt 60.000 Dollar für seinen 3D-Drucker bei Indiegogo sammeln. Die ersten Unterstützer bekommen den WPT 3D Printer für 499 Dollar. Die erste Produktion des Druckers ist für den Dezember geplant. Weitere Modelle sollen ab 2015 ausgeliefert werden.

Quelle: 3druck.com, Stand: 30.9.14


29.9.14

5AXISMAKER: Gerät mit austauschbaren Aufsätzen

Eine Gruppe von Londoner Designer und Makern hat sich unter dem Namen 5AXISWORKS zusammengeschlossen und stellt ein 5-Achsen Multigerät auf Kickstarter vor. 5AXISMAKER ist ein Desktop-Gerät, das eine Reihe von austauschbaren Aufsätzen inkludiert: CNC Fräse, 3D-Drucker, Drahtschneider und ein Tastsystem um 3D-Modelle von Objekten zu erstellen. Die für das Gerät eigens entwickelte Open Source Script Grasshopper ermöglicht das Programmieren der verschiednen Werkzeugaufsätze im Baumraum von 400x400x400mm. Der 5AXISMAKER ist ab einem Preis von £ 4.499 (umgerechnet ca. € 5.760) auf Kickstarter noch bis Ende Oktober erhältlich. Mehr als zwei Drittel des Funding-Ziels von £ 50.000 wurden bereits erreicht.

 

Quelle: 3druck.com, Stand: 30.9.14


28.9.14

Materia 101: Arduino zeigt eigenen 3D Drucker

Auf der nächsten Maker Fair in Rom wird der 3D Drucker von Arduino mit dem Namen Materia 101 gezeigt. Damit wagt Arduino den Schritt vom Hersteller kleiner Miniboards hin zu etwas größerem, sie sind aber nicht ganz alleine die Entwickler. Es soll wohl eine Zusammenarbeit von Sharebot (einem italienischen Hersteller) und Arduino sein und dem bereits bestehenden Sharebot Kiwi 3D sehr nahe kommen. Der Name Arduino könnte allerdings wirken, wir sind gespannt ob mehr dahintersteckt.

Quelle: de.engadget.com, Stand: 30.9.14


27.9.14

Optomec präsentiert Aerosol Jet 5X 3D-Drucker

Die meisten derzeitigen 3D-Druck erzeugen Objekte aus Plastik, Metall, Keramik und ähnlichen Materialien, aber sie werden kaum dafür eingesetzt um elektronische Komponenten herzustellen. Es versuchen jedoch gerade einige Unternehmen dies zu erreichen. So hat das deutsche Unternehmen Neotech AMT GmbH in diesem Bereich Fortschritte erzielt. Nun hat die Firma Optomec den 3D-Drucker Aerosol Jet 5X präsentiert, welcher auf die Herstellung von elektronischen Komponenten spezialisiert ist. Die Aerosol Jet 5X Plattform wurde speziell dazu entwickelt um eine neue Generation von leichteren und hochleistungsfähigen Mikro-Elektronik-Geräte wie Smartphones oder Tablets zu erschaffen. Die Aerosol Jet Technologie ermöglicht die Erzeugung von sehr feinen Strukturen. Mit der Präzession und der Flexibilität des Systems ist es daher möglich hochauflösende elektronische Teile wie Kondensatoren, Widerstände, Antennen, Sensoren, Batterien und Brennstoffzellen zu drucken. Die auf 5 Achsen koordinierten Druckbewegungen Arbeiten in Bereichen von bis zu 0,01 Millimeter. Das System unterstützt verschiedene Funktions-Materialien wie leitfähige Tinten, Dielektrika, Polymere und Klebstoffe. Der Drucker kann diese mit niedrigen Temperaturen umgehen. Somit werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten realisiert.

Quelle: 3druck.com, Stand: 27.9.14


26.9.14

Essen aus dem Drucker

Dieses Jahr kommen die ersten 3D-Drucker für Lebensmittel auf den Markt. Wird Kochen zur aussterbenden Kunst? Cool sieht sie schon aus, die neueste Generation der Küchenmaschine: schwarze Klavierlackoptik, abgerundete Ecken, keine überflüssigen Knöpfe und Schalter, nur ein dezentes Display in der Mitte der Frontblende. Lynette Kucsma, Mitgründerin von Natural Machines aus Barcelona, ist überzeugt: "Das ist eine Revolution in der Küche – vergleichbar mit der Einführung der Mikrowelle." Noch in diesem Jahr will das Start-up mit dem "Foodini" den weltweit ersten 3D-Drucker für die Küche auf den Markt bringen – für rund 1000 Euro. Zutaten wie Teig oder püriertes Gemüse gibt es dann in Edelstahlzylindern, die an der Spitze mit einer elektronisch angesteuerten Düse ausgerüstet sind. Jeweils eine dieser Kartuschen wird dann in den Druckkopf eingeklinkt. Sie bewegt sich motorgetrieben auf einer programmierten Bahn, wobei der Inhalt der Kartusche auf einem Teller landet. Damit die Zutaten möglichst gleichmäßig fließen, sind die Zylinder je nach Inhalt individuell beheizbar und stehen unter Druck. Bis zu fünf Kartuschen haben im Drucker Platz. Ist beispielsweise der Teigboden für eine Pizza gedruckt, wechselt die Maschine automatisch zur Tomatensoße. Nur backen muss man noch selbst. "Rezepte" lädt der Drucker in Form von speziellen Dateien aus dem Internet. Von "endlosen Möglichkeiten" schwärmt Kucsma und präsentiert als Beleg Fotos und Videos mit Kürbis-Gnocci und Halloween-Pizzen. Auch eine Version von Fish and Chips findet sich, wobei das Gericht allerdings kaum wiederzuerkennen ist. Die Kartoffeln besitzen die Form von achteckigen Waben, deren Inneres Fisch- und Gemüsepaste füllen. Um die Experimentierfreude ihrer Kunden noch weiter zu stimulieren, will das Unternehmen eine Online-Community aufbauen, in der die Rezept-Dateien ausgetauscht werden. Als besonderes Goodie soll der Foodini auch einen 3D-Scanner bekommen, sodass der ambitionierte Hobbykoch allerlei Modelle in Schokolade nachdrucken kann. Wer wirklich ausgefallene Süßigkeiten produzieren will, muss allerdings ein bisschen mehr auf den Ladentisch legen: Der 3D-Druckerspezialist 3D Systems präsentierte Anfang des Jahres auf der Elektronikmesse CES zwei 3D-Drucker, die ausschließlich der Produktion von Naschwerk dienen. Der ChefJet und der ChefJet Pro sollen ebenfalls noch in diesem Jahr auf den Markt kommen – für rund 5000 beziehungsweise 10000 Dollar. Im Unterschied zum Foodini arbeiten diese Drucker nicht mit Pasten, sondern mit Pulvern. Stellt er beispielsweise Zuckerwerk her, verteilt der Druckkopf zunächst eine dünne Schicht davon auf der Unterlage. Dann sprüht er dort, wo festes Material entstehen soll, eine bindende Flüssigkeit. Für die nächste Schicht wiederholt er das Prozedere. So entstehen im ChefJet Pro Schicht für Schicht fußballgroße, filigrane, ineinander verwundene Knäuel aus Zuckermasse-Bändern, die mit psychedelischen farbigen Mustern verziert sind – der ChefJet "druckt" nur einfarbig. Jede Farbe steht für ein spezielles Aroma. Möglich sind auch kunstvolle Skulpturen aus Schokolade, erschaffen aus Milchpulver, Kakao, Zucker – und verfestigt mit Kakaobutter. Auch der italienische Nudelhersteller Barilla arbeitet angeblich an einem 3D-Drucker – spezialisiert auf Pasta. Wem das Hantieren mit der Nudelmaschine zu mühsam ist, der könnte sich also schon bald Teigpatronen für den Nudeldrucker kaufen, Form und Größe der Pasta am Bildschirm bestimmen und mit der Produktion beginnen. Das Ziel des Unternehmens ist nach eigenen Angaben, 15 bis 20 Stück Pasta in knapp zwei Minuten herzustellen. Mehr, etwa Preis und Markteintritts- datum für die Maschine, ist nicht zu erfahren. Beteiligt an der Entwicklung ist zwar auch die niederländische Forschungsorganisation TNO. Aber auch dort will der Chemiker Kjeld van Bommel nicht mehr verraten "als das, was Sie ohnehin im Internet finden". Bonbonbunte Süßigkeiten, Nudeln und Pizza – soll das die Zukunft des Kochens sein? Wer sich das Publikum auf Maker-Veranstaltungen ansieht, kann eigentlich keinen Zweifel daran haben, dass ein kulinarisches Standard-Repertoire aus Burgern, Pasta und Pizza eigentlich ganz gut zur Zielgruppe passt. Aber alle anderen? Wo in der gesamten Lebensmittelbranche, in Restaurants, Kochsendungen sowie Zeitschriften und Büchern doch der Trend zum Hausgemachten geht – zu gesunder, biologisch wertvoller Ernährung? Bei Natural Systems ist man sich dieses Imageproblems offenbar bewusst. Das Werbevideo für den Foodini zeigt gepflegte Hände, die sorgfältig arrangiertes, professionell ausgeleuchtetes Gemüse sanft auf eine Küchen-Arbeitsplatte drapieren. Und fragt man Kucsma nach ihrem Lieblingsrezept, empfiehlt sie die Spinat-Quiche in Dinosaurierform, weil die "Ihre Kinder dazu bringt, mehr Gemüse zu essen". Die Mitgründerin von Natural Machines interessiert sich nicht nur "leidenschaftlich für gutes und gesundes Essen". Sie weiß sich auch zu verkaufen. Schließlich hat sie unter anderem als leitende Angestellte im Marketing von Microsoft gearbeitet. Bis das Mittagessen zu Hause wirklich aus dem Drucker kommt, sind allerdings noch ein paar technische Herausforderungen zu lösen. Tomatensoße etwa enthält feine Fasern, die gern mal Düsen und Leitungen verstopfen oder Pumpen außer Betrieb setzen. "Sie können sich nicht vorstellen, was da alles passieren kann", seufzt Pascal de Grood und verzieht das Gesicht. De Grood, Gründer und Chef des Unternehmens De Grood Innovations, baut seit 2006, was er umständlich "Industrie-Anlagen für komplexe Dosierungen" von Lebensmitteln nennt. Aber eigentlich sind auch diese Maschinen schlicht Essensdrucker. Bis zum Ende des Jahres will auch De Grood eine Maschine anbieten, die "in einem Arbeitsgang" ein komplettes Menü herstellen soll. Mit Sättigungsbeilage, Fleisch und Gemüse. Der Mann mit dem weißen T-Shirt, dem offenen Karohemd darüber, den dunkelblonden kurzen Haaren und dem breiten Lächeln ist dabei kein versponnener Nerd. Ursprünglich hat er beim Elektronikkonzern Philips und bei ASML, einem weltweit führenden Hersteller von Lithografiemaschinen für die Halbleiter-Industrie, gearbeitet. Die Erfahrungen bei der Mikrodosierung für Leiterplatten und mit "hochviskosen Flüssigkeiten" hätten ihm geholfen, den ersten Prototyp seines Druckers zu konstruieren. "In der Garage meines Vaters habe ich für 200 Euro die erste Maschine gebaut", berichtet de Grood. "Ich hatte ein kaputtes Laufband, eine leere Colaflasche als Druckgefäß für Joghurt, einen alten Laptop und meinen selbst gebauten Druckkopf. Und es hat auf Anhieb geklappt. Zumindest im Prinzip. Daraus eine industrielle Anlage zu machen, hat noch einmal sechs Jahre gekostet." Die kniffligste Aufgabe war der Druckkopf. Er besteht aus einer Reihe Düsen mit winzigen Löchern und Ventilen, die sich elektronisch öffnen und schließen lassen. Über den Düsen ist eine Kammer, in die das Druckgut gepumpt wird, zum Beispiel flüssige Schokolade. Eine Gummi-Membran trennt diese Kammer von Stempelelementen aus Piezokeramik. Lässt die Steuerelektronik diese Stempel vibrieren, pressen sie winzige Tropfen durch die Düsen. Ein Transportband schiebt zum Beispiel einen Pizzaboden unter dem Druckkopf durch, der Zeile für Zeile die Tomatensoße aufträgt. "Das kann man im Prinzip auch mit mehreren Schichten machen, die man übereinanderdruckt", erklärt de Grood. Genau das ist eines der Ziele des europäischen Forschungsprojekts "Performance", das die EU mit drei Millionen Euro fördert: Nahrung automatisch zielgruppengerecht herzustellen, für Senioren, Schwangere oder Sportler. De Grood entwickelt den Drucker, mit dem diese Spezialmahlzeiten produziert werden. Damit die einzelnen Schichten nicht zerlaufen, muss ein "Texturgeber" zugesetzt werden. "Die erste Schicht darf nicht zu fest sein, dann haftet die nächste Schicht nicht", sagt de Grood. "Sie darf aber auch nicht zu weich sein, sonst zerdrückt sie die unterste Schicht." Solche Spezialnahrung ist zwar schon länger erhältlich. Biozoon etwa, ein Spin-off des Technologie-Transfer-Zentrums Bremerhaven, vertreibt sie für Menschen mit Schluckstörungen bereits seit 2010 unter dem Markennamen "Smoothfood". Noch allerdings müssen die Gerichte mühsam von Hand vorbereitet werden. Wie das geht, erklärt Biozoon-Geschäftsführer Matthias Kück: "Die Lebensmittel, Fleisch oder Gemüse, werden nach dem Garen püriert, mit einem Geliermittel versetzt und dann in Silikonformen gegossen, wo sie dann innerhalb kurzer Zeit fest werden." Danach besitzen sie eine Konsistenz wie Gummibärchen – schmecken angeblich aber trotzdem nach Fleisch oder Karotte. 1000 Alten- und Pflegeheime in ganz Deutschland beliefert Biozoon nach eigenen Angaben. "Das funktioniert gut für kleine Einrichtungen, aber wenn Sie 600 Menüs zubereiten müssen, geht das nicht von Hand", so Kück. Ein Drucker mit drei Köpfen für Fleisch, Gemüse und Kartoffeln könnte so ein Essen in wenigen Minuten fertigen. Nun arbeitet Biozoon mit De Grood zusammen, um ein entsprechendes Verfahren zur Marktreife zu bringen. Biozoon produziert dabei Pulver zum Andicken unter verschiedenen chemischen und physikalischen Bedingungen. Wie das wirklich schmeckt, hätte ich gern in der Werkstatt von Pascal de Grood selbst probiert. Doch der freundliche Holländer führt mich zwar durch die Produktionshalle seines Unternehmens. Beim Essen aber weicht er aus. Das sei alles "noch nicht perfekt", sagt er. "Der Texturgeber muss noch verbessert werden." Den Prototyp des Druckers selbst kann ich mir aber ansehen. De Grood führt mich durch die Produktionshalle in eine Versuchsküche. An der Wand steht, auf einem Rolltisch montiert, der Performance-Drucker. Er sieht noch deutlich unfertig aus, wie die Hacker-Version einer Nähmaschine, die mit einem Laptop verkabelt ist. De Grood lädt das Technology-Review-Logo in die Steuersoftware, schiebt auf dem Bildschirm ein paar Pixel hin und her und startet die Maschine. Der Tisch mit der Druckplatte fährt behutsam nach hinten, um dann wieselflink unter dem Druckkopf durchzuhuschen. Es knarzt kurz wie bei einem alten Nadeldrucker, dann erscheint das Logo auf der Platte. Gedruckt mit Vla, einem dünnflüssigen holländischen Pudding. Aber der Teufel liegt auch hier offenbar im Detail: Die Vla-Punkte verschwimmen ineinander, und sämtliche Unterlängen des Logos sind abgeschnitten. Erst im dritten Anlauf gelingt das Werk. Für TNO-Chemiker van Bommel sind solche Anlaufschwierigkeiten kein Grund aufzugeben. Er sieht in Essensdruckern nicht nur Hilfsmittel, um maßgeschneiderte Lebensmittel für bestimmte Zielgruppen zu fertigen. "Sie schaffen völlig neue Möglichkeiten, wie beim Übergang vom offen Feuer zum Ofen." Ein Ersatz für konventionelles Kochen seien sie aber nicht, betont er. "3D-Printer machen Köche nicht arbeitslos und entwerten auch das Wissen von Hobbyköchen nicht." Denn ohne deren Kreativität schmeckt kein Essen – mag es noch so perfekt gedruckt sein. (Wolfgang Stieler) / (bsc)

Quelle: www.heise.de, Stand: 27.9.14


Aurora Labs stellt “3D Metal Printer” für 4.499 AUD vor

Über Kickstarter suchen Aurora Labs nach einem Weg die Entwicklung und Produktion ihres 3D Metal Printers zu finanzieren. In weniger als drei Tagen wurde die Kampagne der Australier komplett finanziert. Die geplanten 100.000 AUD wurden von weniger als 50 Unterstützern auf die Beine gestellt. Der Metal 3D Drucker konnte schon einen Hobby Raketenantrieb erstellen, der einen Schub von 10.000 Pounds erreicht. Kosten sollen dabei nur zwischen 500 und 1000 AUD liegen. Der 3D Metal Printer verwendet wahrscheinlich die SLS Technologie, heuer ist dazu ein wichtiges Patent ausgelaufen. Beschrieben wird die neu entwickelte Technologie aber nicht näher.

Quelle: 3druck.com, Stand: 27.9.14


25.9.14

3D Bioprinting Solutions will ersten russischen Bio-Printer auf den Markt bringen

Das russische Unternehmen 3D Bioprinting Solutions wird auf dem Open Innovations Forum in Moskau Russlands ersten Bio-Printer vorstellen. Der Name des Druckers, der imstande sein soll lebendes und funktionales Gewebe sowie Teile von Organen zu erzeugen, wurde noch nicht bekannt gegeben. Professor Vladimir Mironov, Forschungsleiter des Labors, erklärt, dass man sich während der Entwicklungsphase die sich bereits am Markt befindenden Bio-3D-Drucker genauestens unter die Lupe genommen hat. Über genauere Details zum Bioprinter wurde noch nicht gesprochen, allerdings soll er unbestreitbare Vorteile gegenüber westlichen Geräten haben. Der bereits zum Patent angemeldete Bio-Printer wird vom 14. bis 16. Oktober am Open Innovations 2014 Forum in Moskau vorgestellt werden.

Quelle: 3druck.com, Stand: 25.9.14


24.9.14

Sea Chair – ein Solar 3D-Drucker säubert unsere Meere

Azusa Murakami und Alexander Groves sind das Studio Swine. Gemeinsam entwickeln sie einen solarbetriebenen 3D-Drucker zum Recyceln von Plastik. Mit ihrer Kickstarter Kampagne sammeln sie die notwendigen Mittel für eine Forschungsreise mit ihrem Solar-3D-Drucker. Der Kunststoff stammt dabei direkt aus dem Meer. Die Weltmeere leiden unter der starken Verschmutzung von Plastik. Mit der “Sea Chair” Projekt soll die Awareness dafür erhöht werden. Entstanden ist das Projekt rund um einen 3D-gedruckten Sessel. Dieser war das erste recycelte Objekt aus “Meeres Plastik”. Recycling ist tief mit 3D-Druck verwachsen, da das meiste zu recycelnde Material Plastik ist und dies perfekt als Filament für 3D-Drucker verwendet werden kann. Auch im Weltall wird dank 3D-Druck Recycelt.

Quelle: 3druck.com, Stand: 24.9.14


23.9.14

NASA: 3D-Drucker für Raumfahrer

Das Startup "Made In Space" hat einen 3D-Drucker entwickelt, der auch bei Schwerelosigkeit funktioniert. Damit können Astronauten etwa Ersatzteile direkt vor Ort ausdrucken - ganz ohne teure Transportkosten. Ein erster 3D-Drucker wird nun am kommenden Freitag ins All geschossen und soll auf der Internationalen Raumstation ISS in Betrieb gehen. Der Drucker kann durch den Einsatz von speziellen Materialien viel robustere Ergebnisse erzielen. Damit ist es etwa möglich, Werkzeuge zu drucken, die bislang bei Gebrauch zerbrochen wären. Für die NASA ist der Drucker ein wahrer "Gamechanger", denn ab sofort lassen sich Ersatzteile "per E-Mail in den Orbit schicken und müssen nicht erst mit einer Rakete nach oben geschossen werden", so der NASA-Projektmanagerin Niki Werkheiser. (fab)

Quelle: www.chip.de, Stand: 24.9.14


22.9.14

iRapid präsentiert Zweifarb-3D-Drucker aus Deutschland

iRapid WHITE heißt das neue Modell des Kölner 3D-Printer-Herstellers iRapid, das mit zwei Düsen arbeitet und Objekte herstellen kann, in denen zwei Farben ineinandergreifen. Das Gerät ist mit einem grafikfähigen Display ausgestattet und unterstützt zweifarbige Eingabedateien. Das Design des Printers ist ganz in weiß gehalten und im Vergleich zum 2013 eingeführten Printer BLACK noch heller ausgeleuchtet. „Zweifarbige Objekte herzustellen war bislang nur möglich, wenn die Farben schichtweise übereinander lagen“, erklärt Hakan Okka, Geschäftsführer Technik und Entwicklung, „und die Spule mit dem Filament musste gewechselt werden. Das ist nun vorbei.“ Das jedoch ist nicht alles: Die Dual-Extruder-Technik kann auch mit wasserlöslichem Filament arbeiten, das ausschließlich Unterstützungsstrukturen abbildet. „Bei komplexen Formen, zum Beispiel solchen mit unregelmäßigen Hohlräumen, sind diese Stützen unverzichtbar“, so Okka, „denn man kann ja nicht in die Luft drucken. Bisher musste man die Stützen manuell entfernen. Jetzt legt man das Modell einfach in Wasser und sie lösen sich von alleine auf.“ iRapid ist erster und führender deutscher Anbieter von 3D-Druckern in Fertigbauweise. „Das Einfarb-Modell BLACK ist mittlerweile fester Bestandteil des Sortiments von Saturn und MediaMarkt, in über 100 Filialen stehen die Drucker in den Regalen. Seit kurzem sind auch Amazon und OTTO.de eingestiegen: man bekommt die Produkte online europaweit und in der Schweiz“, sagt Mirjana Jovanovic, als kaufmännische Geschäftsführerin für das Marketing verantwortlich. „Das liegt daran, dass wir auch bei Design und Preis Maßstäbe setzen.“ Der iRapid WHITE wird mit einem Verkaufspreis von 1499 € inkl. MwSt. in den Handel gebracht. Das Interesse ist bereits groß: live zu besichtigen sind die neuen Printer unter anderem auf den Technik-Trend-Tagen vom 29.09. bis 04.10. in Sindelfingen. Auch der iRapid BLACK wird weiter perfektioniert. Neben einer neuen, feineren Düse erhielt das Modell bereits mehrere Software-Updates und verbesserte Laufeigenschaften.

Quelle: 3druck.com, Stand: 22.9.14


21.9.14

3&DBot: 3D-Drucker auf Rädern setzt große Druckaufträge um

Die Größe eines 3D-Druckers beschränkt stets die Größe der Objekte, die er drucken kann. Wissenschaftler aus Rio de Janeiro haben sich mit diesem Problem auseinandergesetzt und einen Drucker entwickelt, der zumindest in der Horizontalen keiner Einschränkung unterliegt. Der einfache, aber geniale Trick: Der 3&DBot ist kein starrer Drucker, sondern bewegt sich auf Rädern. Diese sind ungerichtet, erlauben ihm also eine absolut freie Bewegung. Darüber hinaus verfügt der 3&DBot über einen kleinen Arm, an dem der Druckerkopf befestigt ist. Er lässt sich zumindest dezent in der vertikalen Ausrichtung verändern, sodass die Druckwerke auch eine gewisse Höhe erhalten. Die Kommunikation mit dem Drucker erfolgt kabellos. Der große Nachteil des mobilen 3D-Druckers: Er druckt ungefähr so schön, wie ein 5-Jähriger zeichnet:

>Solartechnologie aus Australien – Neuer 3D Drucker druckt flexible Solarzellen in Rekordtempo

Die Melbourne and Monash Universities in Australien haben eine neue Technologie angekündigt, die die Solarbranche weiter voran bringen könnte. Dabei handelt es sich um eine 3D-Druck Technologie die flexible Solarzellen in Rekordtempo überall wo man sie benötigt ausdrucken kann. Jeder Solarzellen-Druck benötigt laut den Forschern lediglich 2 Sekunden bevor die nächste gedruckt wird. Der 3D Drucker für Solarzellen nutzt eine spezielle Solar-Tinte über die wir auch schon berichtet hatten. Nun soll der 3D Drucker auf den Markt kommen und die Solar-Industrie einen weiteren “Boost” verleihen.

Quelle: www.trendsderzukunft.de, Stand: 19.9.14


13.9.14

Atum 3D: DLP 3D-Drucker Kit

Tristram Budel hat bei dem Webportal “Instructables” im Sommer 2013 eine Anleitung für einen DIY-3D-Drucker veröffentlicht. Es handelte sich um eine ausführliche Erklärung für die Erstellung eines Druckers, welcher nach dem DLP-Verfahren arbeitet. Das Projekt erhielt bei dem Portal einen großen Zuspruch. Über eine Million User haben sich den Drucker auf dem Portal angesehen. Durch das positive Feedback fiel der Entschluss den Drucker weiter zu entwickeln. Entstanden ist der “Atum 3D Printer V1″ den man im offiziellen Online-Shop der Entwickler als Kit ab 2.996 Euro kaufen kann. Die Weiterentwicklung verfügt über bessere technische Eigenschaften und ist einfach zum zusammenbauen. Der Kit beinhaltet neben die Einzelteile des Druckers, das Gehäuse und einen Acer H6510BD Beamer sowie ein Becken mit PTFE Mantel. Zusätzlich ist im Set 1 Liter Resin enthalten. Der Drucker kann mit eine Geschwindigkeit von bis zu 50 mm pro Stunde (bei einer Auflösung von 100 Micro) arbeiten. Der Bauraum ist 19,5 cm x 10,8 cm x 25 cm.

Quelle: 3druck.com, Stand: 19.9.14


12.9.14

Australische Universität baut Micro und Nano 3D-Druck Forschung-Einrichtung

Die RMIT Universität in Melbourne hat vor Kurzem die 1200 Quadratmeter große MNRF (MicroNano Research Facility) eröffnet. In dieser $ 30 Millionen Forschungseinrichtung steht ein im nanobereich arbeitender 3D-Drucker für Studenten der Fächer Physik, Chemie, Technik, Biologie und Medizin zur Verfügung. Der 3D-Drucker arbeite mithilfe der Zwei-Photonen-Lithografie um 3D-Objekte im Nanobereich aus flüssigem Kunststoff zu erzeugen. Zusätzlich stehen über 50 hochmoderne technische Geräte zur Verfügung. Professor James Friend, Direktor der MNRF, erklärte dass über zehn Forschungsteams von den Geräten der Einrichtung Gebrauch machen werden.

Quelle: 3druck.com, Stand: 19.9.14


11.9.14

German RepRap kündigt neuen 3D-Drucker für große Modelle an

German RepRap stellt einen 3D-Drucker für Industriekunden vor. Dieser hat einen unglaublichen Bauraum von 100*80*60cm. Der große FFF 3D-Drucker, ohne Namen wird auf der heurigen Euromold in Frankfurt vorgestellt. Der neue 3D-Drucker basiert nicht auf einem seiner Kollegen, X400 oder gar NEO. Nein – der neue 3D-Drucker, der mit seinen Maßen dem Landsman BigRep Konkurrenz macht, wurde komplett neu entwickelt.

Quelle: 3druck.com, Stand: 11.9.14


Lulzbot arbeitet an neuem Projekt “Begonia”

Die bekannten Lulzbot TAZ 3D-Drucker bekommen offensichtlich “Nachwuchs”. Das Team von Lulzbot arbeitet an einem neuen Model. Dieses mal dürfte es sich jedoch nicht um eine Weiterentwicklung des TAZ handeln sonder um einen “Mini” 3D-Drucker, so wird er zumindest von Lulzbot betitelt. Der Begonia, Codename des Prototypen, hat ein sehr großes Display und einen Druckraum von geschätzten 20*20 cm. Sobald uns mehr über den 3D-Drucker zu Ohren kommt werden wir natürlich davon berichten.

Quelle: 3druck.com, Stand: 11.9.14


Plastic Scribbler stellt Asterid 2100 und 2200 vor

Der 3D-Drucker Hersteller aus der Nähe von Atlanta stellt zwei neue kostengünstige Einsteiger 3D-Drucker vor. Der Asterid 2100 und 2200 haben einen Bauraum von 204*204*241mm, können ABS und PLA verarbeiten und verwenden die Marlin Firmware. Der Asterid 2100 (im Beitragsbild) benötigt einen PC um Druckvorgänge zu starten, sein großer Bruder hat ein LC-Display und einen SD Kartenleser und kann somit im Alleingang drucken. Die 2000er Serie rundet das Sortiment für kostengünstige 3D-Drucker von Plastic Scribbler ab. Die 1100er und 1000er Serie bleibt weiter bestehen. Der Asterid 2100 ist schon ab 569$ und der Asterid 2200 für 689$ zu haben.

Quelle: 3druck.com, Stand: 11.9.14


VormVrij 3D: Großer 3D-Drucker für Keramik

3D-Drucker, die mit Plastik arbeiten, werden immer häufiger eingesetzt. Dadurch sinken nicht nur die Preise sondern auch die Handhabung wird immer einfacher. 3D-Druck mit Keramik ist derzeit noch selten. Das soll sich – wenn es nach dem holländischen Designer-Duo “Vormvrij 3D” geht – bald ändern. Vormvrij 3D hat einen 3D-Drucker entwickelt, der leicht zu nutzen sein soll und große Keramik-Objekte produzieren kann. Das Gerät soll Objekte drucken können, die eine Höhe von bis zu 85 Zentimeter und einen Durchmesser zwischen 60 und 80 Zentimeter haben. Die Bauraumgröße ist 55 x 78 x 83 cm. Die Größe des ganzen Drucker beträgt 100 x 90 x 125 cm. Objekte, die mit dem Drucker erstellt wurden, werden von den Designer Yao und Marlieke, Absolventen der Design Academy Eindhoven in den Niederlanden, auf dem Marktplatz Etsy angeboten.

Quelle: 3druck.com, Stand: 11.9.14


10.9.14

Hello Printer Serie mit CNC Fräse, Laser Cutter und Dual Printing aus Portugal

Hello3DPrintingWorld stellt vier 3D-Drucker vor. Das Sortiment an FFF 3D-Druckern soll alle Bedürfnisse abdecken. Der erste 3D-Drucker in der Reihe ist der “Hello Printer”, dieser hat einen Bauraum von 20*20*20cm und verarbeitet fast alle gängigen Filamente. Mit einem Kit kann der 3D-Drucker zu einer CNC Fräse bzw. einem Laser Cutter umgebaut werden. Dies ist bei jedem der Hello 3D-Drucker möglich. Dann gibt es da noch den “Hello Printer XL”, der genau gleich aufgebaut ist wie der Hello Printer sich jedoch in der möglichen Bauhöhe unterscheidet. Der XL 3D-Drucker kann bis zu einer Höhe von 50cm drucken. Das wohl am spannendsten aussehende Model in der Serie ist der “Hello Super Printer”. Dieser kann zwei beheizte Druckbetten schalten und so einen Bauraum von zwei mal 20*20*20cm bearbeiten oder einen ungeheizten Bauraum von 40*20*20cm ausfüllen. Weiters verfügt der Hello Super Printer über eine Halterung für drei Filament-Rollen, damit dieses nicht während des Druckvorgangs ausgeht. Zu guter Letzt kann auch ein 3D-Drucker komplett nach den Anforderungen des Kunden erstellt werden, der “Hello You”. Preise sind noch nicht bekannt. Die 3D-Drucker sollen jedoch bald auf den Markt kommen. Über Twitter stellt das Unternehmen auch einen Variante mit “Dual Printing” vor. Diese Variante des Hello Printers soll zwei gleiche Objekte nebeneinander ausdrucken können.

Quelle: 3druck.com, Stand: 10.9.14


3D-Druck: Stahlobjekte in die Luft drucken


Vorbei mit 3D-Druck nur für lustige kleine Objekte. Holländischer Designer lässt mit einem Industrieroboter Metall in die Luft drucken. Der holländische Designer, Erfinder und Unternehmer Joris Laarmann hat einen Industrieroboter der Firma ABB so umgebaut, dass er mit flüssigem Stahl dreidimensionale Objekte drucken kann. Durch eine chemische Reaktion wird das speziell verwendete Thermosetting Polymer sofort ausgehärtet, so dass metallische Objekte ohne Hilfematerial einfach in die Luft gedruckt werden können. Bei ähnlichen Verfahren mussten die erzeugten Objekte bisher mit einem Hilfegestell in ihrer Position gehalten werden. So schafft es der zu einem 3D-Drucker umgebaute Industrieroboter drei Meter Stahl pro Stunde zu drucken. Die Strukturen können bis zu einem Millimeter dünn sein und zudem mit verschiedenen Farben versehen werden. Das Verfahren nennt Laarmann, welcher von dem Institute for Advanced Architecture in Barcelona unterstützt wird, „Anti-gravity Object Modeling“ und hat es bereits patentieren lassen. Dank dem schnellen und vielseitigen 3D-Druck des von Laarmann ins Leben gerufenen Projekts, erhofft sich dieser eine professionelle Anwendung der Technologie in der Industrie. So soll er bereits mit verschiedenen Baufirmen und Schiffswerften im Gespräch sein, die Interesse an einer solchen Anwendung für ihre Produktion haben. Joris Laarman’s Vision, den 3D-Druck von kleinen lustigen Objekten zu einer professionellen Anwendung in die Industrie zu verlagern ist also möglicherweise bereits ein Schritt weitergekommen. Im Mai dieses Jahres wurde in New York eine Ausstellung mit dem Namen „Joris Laarmann: Bits and Crafts“ eröffnet. Besucher können sich dort über die Technologie, die Vision und über bereits fertig gedruckte 3D-Objekte informieren. Letztere sind unteranderem teils sehr detailreich hergestellte Möbelstücke. Bilder und Pläne der 3D-Objekte sind auf der eigenen Webseite von Bits and Parts frei veröffentlicht.

Quelle: www.yoocorp.de, Stand: 10.9.14


8.9.14

Phantom – erster 3D-Drucker mit zwei getrennten Extrudern

Eimantas Tomkevicius stellt auf Indiegogo den ersten FFF 3D-Drucker mit zwei voneinander getrennt agierenden Extrudern vor. Das in Litauen entwickelte Verfahren ermöglicht zwei Extruder gleichzeitig in einem FFF 3D-Drucker arbeiten zu lassen. Damit wird die Druckgeschwindigkeit laut Hersteller verdoppelt. Die zwei Extruder können verschiedene Farben oder Materialien verarbeiten. Dabei können sie zwei Objekte gleichzeitig drucken oder ein größeres Objekt gemeinsam. Der Phantom wird ab März 2015 für 1.725€ geliefert. Die zweite Generation der Phantom Mini wird ab Juli 2016 für 1.500€ schon jetzt vorverkauft.

Quelle: 3druck.com, Stand: 9.9.14


6.9.14

QwikFab kündigt großen 3D-Drucker für den Business-Bereich an

QwikFab, ein Startup aus Singapur, hat im Juli einen 3D-Drucker mit dem Namen “The Beast” angekündigt, der sich an kleine bis mittlere Unternehmen richtet. Der Drucker hat eine Bauraumgröße von 30 x 30 x 60 Zentimeter und verwendet zwei dual-pinch Extruders. Dadurch soll eine schnelle Extrusion und genaues Drucken ermöglicht werden. Die meisten 3D-Drucker in dieser Größe verfügen nicht über zwei Extruder. The Beast arbeitet leise und schafft eine ziemlich gute Auflösung (0,10 mm Layerauflösung). Die Druckgeschwindigkeit beträgt bis zu 400mm/s. Der Platzsparend gebaute 3D-Drucker, der ein Aluminium-Gehäuse hat soll für früher Unterstützer zu einem Preis von 8000 Dollar zur Verfügung gestellt werden. Als Software wird das Programm Simplify3D mitgeliefert.

Quelle: 3druck.com, Stand: 6.9.14


5 Meter großer Magna Delta 3D-Drucker

Das japanische Unternehmen GenKei hat einen großen Delta 3D-Drucker entwickelt. Der Drucker mit dem Namen “Magna” wurde dazu entworfen damit Möbel oder andere große Produkte in einem Stück gedruckt werden können. Der Magna-Drucker ist 4 Meter hoch und kann auf bis zu 5 Meter vergrößert werden. Die Objekte können einen Durchmesser von bis zu 1,4 Meter haben. Die Höhe der gedruckten Modelle können bis zu 3 Meter sein. Die Entwickler des Druckers haben darauf geachtet, dass man das Gerät leicht transportieren kann. Man kann “Manga” laut den Machern ohne Probleme in einem Minivan verstauen. GenKei hat den Drucker erst vor wenigen Wochen im “Art Museum of the Tokyo National University of Fine Arts and Music” als Teil der Ausstellung “Materializing II” zur Verfügung gestellt. Dort arbeitete der Drucker ohne Zwischenfälle. Derzeit verwendet der Drucker als Material PLA-Filament. Die Macher wollen den Drucker jedoch auf Pellets umstellen und auch noch weitere technische Verbesserungen vornehmen. Erst kürzlich hat auch SeeMeCNC den Delta 3D-Drucker Partdaddy vorgestellt, der mit 4,5 Meter fast genauso groß ist.

Quelle: 3druck.com, Stand: 6.9.14


5.9.14

3D-Drucker Multirap M400

Die deutsche Multec GmbH hat jetzt neben den 3D-Druckern Multirap M200 und M300 auch das deutlich größere Modell Multirap M400 im Angebot. Mit einem Bauraum von 405 x 210 x 160 Millimetern druckt es Objekte mit einem Volumen von bis zu 13,6 Litern. Optional können alle Multirap-Modelle mit einem Dualextruder gekoppelt werden. Damit können entweder Filamente in zwei Farben oder zwei unterschiedliche Materialien zugeführt werden. Zum Beispiel kann wasserlösliches PVA als Stützmaterial eingesetzt und aus dem fertigen Modell im Wasserbad wieder herausgelöst werden. Die in Deutschland hergestellten 3D-Drucker sind über den PC oder Tablet und Druck-App bedienbar.

Quelle: www.form-werkzeug.de, Stand: 6.9.14


Go-Scan-3D-Weißlichtscanner, Tragbarer Scanner

Mit dem tragbaren Go-Scan-3D-Weißlichtscanner und dem 3D-Scan-to-Print-Softwaremodul VX-Model, beide von Creaform, können beliebige 3D-Objekte gescannt, Gittermodelle bereinigt und schnell druckfertige Dateien erstellt werden, verspricht der Hersteller. Der Weißlichtscanner verfügt über eine hohe Scangeschwindigkeit bei einer Genauigkeit von bis zu 0,1 mm und einer Auflösung von bis zu 0,2 mm. Geometrie und Farben können problemlos gleichzeitig erfasst werden. Dank VX-Model entfällt die Nachbearbeitung – Scandateien können schnell und einfach für den 3D-Druck vorbereitet werden. Die Creaform-Scan-to-Print-Lösung ist nach eigenen Angaben mit jedem 3D-Drucker kompatibel.

Quelle: www.form-werkzeug.de, Stand: 6.9.14


Sharebot arbeitet an einem DLP 3D-Drucker und stellt neuen FFF 3D-Drucker vor

Der italienische 3D-Drucker Hersteller Sharebot arbeitet an einem DLP 3D-Drucker und stellt diesen, sowie einen neuen XXL FFF 3D-Drucker auf der 3D Printshow in London vor. Neben dem SLS 3D-Drucker Projekt arbeitet Sharebot noch an einem DLP 3D-Drucker, namens Voyager. Dieser wurde auf der 3D Printshow in London ausgestellt. Dort wurde auch gleich der neue Sharebot XXL vorgestellt. Dieser hat einen Druckraum von 700*200*200mm und soll für größere Prototypen geeignet sein. Geliefert wird der neue XXL 3D-Drucker ab dem 1. November 2014 für 3.900€. Für Vorbestellungen werden 10% Rabatt gegeben. Ein weiterer FFF 3D-Drucker in Entwicklung von Sharebot ist der Sharebot Q.r 3.900

Quelle: 3druck.com, Stand: 6.9.14


Autodesk steigt in 3D-Druck ein

Auch die Autodesk GmbH will im Markt für 3D-Druck mitmischen. Das Softwareunternehmen kündigte kürzlich eine neue offene Softwareplattform für 3D-Druck sowie einen eigenen 3D-Drucker an. Die Softwareplattform Spark soll helfen, 3D-Modelle zuverlässig zu produzieren, und die Kontrolle erleichtern, wie das Modell gedruckt wird. Zusammen mit dem geplanten 3D-Drucker sollen die beiden Neuerungen die Bausteine bieten, mit denen Produktentwickler, Hardware-Hersteller, Software-Entwickler und Materialwissenschaftler die Grenzen der 3D-Druck-Technologie ausloten können. Spark wird offen und unter freier Lizenz für Hardware-Hersteller und andere Interessierte verfügbar sein. Dasselbe soll auch für den 3D-Drucker gelten: Die komplette Konstruktion des Druckers soll öffentlich für weitere Entwicklungen und Experimente verfügbar sein. Der Drucker wird eine breite Palette an Material von Autodesk selbst oder von anderen Herstellern nutzen können. Zudem sollen neue Materialien für den 3D-Druck erschlossen werden.

Quelle: www.form-werkzeug.de, Stand: 7.9.14


4.9.14

BioAssemblyBot – 3D-Bioprinter für menschliche Organe

Das US-amerikanische Unternehmen Advanced Solutions hat Anfang letzten Monats den 3D-Drucker BioAssemblyBot auf den Markt gebracht. Ausgestattet mit einem 6-achsen Roboterarm druckt der Bio-Printer mit einer Genauigkeit von 20µm und kann automatisch zwischen 11 verschiedenen Spritzenzylindern auswählen. Das Gerät soll der nächste Schritt im 3D Bioprinting sein und verfügt über die Fähigkeit funktionale Gewebestrukturen zu erstellen. Das eigentliche Ziel – funktionierte menschliche Organe zu drucken – ist in den nächsten drei bis fünf Jahren wahrscheinlich. Der “BAB” ist zu einem Preis von $159.995 erhältlich und kommt mit der eigenen TSIM (Tissue Structure Information Modeling) CAD Software.

Quelle: 3druck.com, Stand: 7.9.14


3.9.14

Großformat-Hersteller steigt in 3D-Druck ein

Roland DG, ansonsten vor allem im Großformatdruck engagiert, hat heute seinen Einstieg in den 3D-Druckmarkt bekannt gegeben. Der japanische Hersteller von digitalen Großformatdruckern stellt einen 3D-Drucker vor. Das 3D-Druckermodell ARM-10 ermöglicht die rasche Kontrolle eines Entwurfs oder das Erstellen einer komplexen Form. Der ARM-10 arbeitet nach dem Stereolithographieverfahren mit einem UV-LED-Projektionssystem. Mit dem Gerät lassen sich Modelle durch die Aushärtung von Harzschichten herstellen. Das Harz wird dabei aus einem Behälter mit Flüssigharz zugeführt. Mit dem ARM-10 können zeitgleich mehrere Objekte innerhalb eines einzelnen Arbeitsbereichs hergestellt werden. Dies verkürzt die Modellierzeit im Vergleich zu Verfahren, bei denen Laser spezielle Bereiche belichten. Das imageCure-Harz von Roland wird beim Aushärten halbtransparent, und Nachbearbeitungen, so beispielsweise das Entfernen von Stützbrücken, sowie das Polieren lassen sich ganz einfach durchführen. 3D-Drucker liegen seit einigen Jahren weltweit stark im Trend. Sie wurden in Herstellerkreisen anfangs als eine "Geheimwaffe" betrachtet. Doch inzwischen investieren Behörden und Unternehmen verstärkt in die Forschung im Bereich des 3D-Drucks, um die Produktion zu beleben und Produkten einen Mehrwert zu verleihen. Es werden umfangreiche Investitionen in die Ausbildung getätigt, um das kreative Talent der Studenten zu fördern und neue Innovationen auf den Weg zu bringen.

Quelle: www.4-c.at, Stand: 7.9.14


F3D – Pizza und Cookies aus dem 3D-Drucker

Die vier Studenten des Imperial College London, Hillel Baderman, Jacob Watfa, Francis Nwobu und James Clarke, haben die bestehende RepRap 3D-Druck Technologie so modifiziert, um ein komplettes Gericht damit ausdrucken und kochen zu können. F3D, ausgesprochen “fed”, verfügt über drei Extruder und kann somit ein Gericht aus drei verschiedenen Zutaten im Halogen Oven backen. Mit dem Prototyp wurde eine Pizza aus Teig, Tomatensauce und Käse in nur 20 Minuten erzeugt. Die Kosten für die Bauteile des Geräts beliefen sich auf £1.145,19 (ca. € 1.440).

Quelle: 3druck.com, Stand:7.9.14


1.9.14

3D Cake Creator – Torten selbst drucken?

Die Idee zu diesem Projekt kommt von Joshua Lankford. Mit einem 3D-Drucker genannt “3D Cake Creator” soll es möglich sei eine Torte mit all ihren Verzierungen auf Knopfdruck zu erstellen. Derzeit existiert das Projekt noch auf Papier, Lankford hofft aber auf Beiträge von erfahrenen 3D-Druck Experten um den Tortendrucker zum Leben erwecken zu können. Basierend auf dem Konzept eines herkömmlichen FDM 3D-Drucker, soll der 3D Cake Creator Teigmasse als Druckmaterial verwenden. Der Teig wird schichtweise auf eine Druckplatte aufgetragen die langsam in und danach wieder aus dem Ofen wandert. Eventuelle Stolpersteine die es noch auszumerzen gilt: Wird die Torte durch das schichtweise Backen eher zu knusprig und ungleichmäßig durch? Weiters sollte das 3D-Modell auf seine “Druckbarkeit” überprüft werden. Hier gehts zum Projekt auf Hackaday.

Quelle: 3druck.com, Stand: 7.9.14


Prirevo präsentiert Hage 3Dp-A2 auf 3D Printshow in London

Das Team von Prirevo präsentiert den österreichischen 3D-Drucker HAGE 3Dp-A2 auf der 3D Printshow in London, der internationalen 3D-Drucker Szene. Der neue HAGE 3DP-A2 Großraum 3D-Drucker wird erstmals der internationalen Presse am 4-6 September in London auf der 3D Printshow vorgestellt. Damit steigt Prirevo mit dem HAGE 3DP-A2 auch außerhalb des deutschsprachigen Raums in das 3D-Druckbusiness ein. Der 3D-Drucker von HAGE erfreut sich dank seines großen Bauraums, Papierformat A2, und seiner Präzession an steigender Beliebtheit. Szilard Molnar, Geschäftsführer von Prirevo: "Die Nachfrage des HAGE 3DP-A2 steigt stetig. Der 3D-Drucker aus Österreich wird bereits in der Flugzeugindustrie sowie in der deutschen Automobilindustrie gerne eingesetzt."3D Cake Creator

Quelle: 


News vom großen Berliner BigRep 3D-Drucker – Update: BigRep Pro

BigRep enthüllt geheimen Prototypen auf der 3D Printshow in London / BigRep für Auszeichnung als “Business Newcomer of the Year” nominiert / Globales Händlernetz. 01. September 2014 - BigRep erweckt große Ideen zum Leben. Und der Berliner Entwickler und Hersteller des größten serienmäßig hergestellten 3D-Druckers der Welt geht dabei mit großen Schritten voran. Neun Monate nach dem Start in einer Kreuzberger Fabriketage ist das junge Unternehmen für die begehrte Auszeichnung als “Business Newcomer of the Year 2014” auf der 3D Printshow in London 2014 nominiert. Vom 4. bis 6. September können Besucher der führenden Messe für 3D-Druck in Old Billingsgate am Stand von BigRep die bereits legendären BigRep-Drucker in Aktion sehen. BigRep ONE wurde bereits im Februar 2014 vorgestellt. Er ist der größte, derzeit auf dem Mist ein einzigartiger Vollformatdrucker mit einem Arbeitsvolumen von 1060 x 1070 x 1105 mm bzw. 1,3 Kubikmeter. Ein großes Druckvolumen von mehr als einem Kubikmeter ermöglicht es Prototypen und Modelle im Maßstab 1:1 oder auch Endprodukte wie zum Beispiel Designermöbel direkt im 3D-Druck herzustellen. Die Maschine arbeitet mit der FDM/FFM-Methode (Fused Deposition Modeling/ Fused Filament Modeling). FDM/FFM ist die bei weitem kostengünstigste Methode auf dem Markt und erlaubt gleichzeitig die Verwendung einer riesigen Auswahl von Farben und Materialien. Der weltweite Vertrieb von BigRep ONE hat begonnen, und weitere Drucker werden in den kommenden Wochen von Berlin nach Europa, Asien und die USA ausgeliefert werden. BigRep wird sein bisher geheimes, neues Modell enthüllen, das sich auf hochprofessionelle Kunden aus dem Industriebereich zielt. Ein serienfähiger Prototyp wird weltweit zum ersten Mal vorgestellt. Das neue Modell beherrscht Hochpräzisions-3D-Druck und hat alle Sicherheitsvorrichtungen, die in industriellen Produktionsanlagen benötigt werden. Lukas Oemigen, CTO und Gründer von BigRep erklärt: “Wir wollen 3D-Druck im Vollformat erschwinglich für alle machen – für Kreative, Prototyping und Produktion. In dieser Klasse setzen wir die Standards, und BigRep wird der erste 3D-Drucker für den Druck von Objekten in Originalgröße sein. Die Kosten für Drucker und Filament liegen weit unter denen unserer Mitbewerber, und so werden wir die schnelle industrielle Fertigung revolutionieren und demokratisieren.“ René Gurka, CEO von BigRep ergänzt: “BigRep tritt nun in eine neue Phase ein. Mit einem Team von mehr als 20 Mitarbeitern, das weiter wächst, und in unseren neuen Produktionsräumen in Berlin-Kreuzberg können wir mehr als 100 Drucker in den kommenden 12 Monaten herstellen und ausliefern. Ein leistungsfähiges, globales Händlernetz garantiert lückenlosen Service und ständige Innovation für unsere Kunden, die die internationale BigRep Community bilden.“r alle machen

Quelle: 3druck.com, Stand: 7.9.14


Orchis stellt Portobello DLP 3D-Drucker auf Kickstarter vor

Die Niederländer Wouter Simons und sein Vater Dick Simons stellen den Portobello DLP 3D-Drucker auf Kickstarter vor. Das Familienunternehmen Orchis präsentiert einen DLP 3D-Drucker, der das Resin von oben beleuchtet und nach unten hin das Model Schicht für Schicht aufbaut. Vater und Sohn haben beide schon seit langem mit 2D-Druckern zu tun. Dick Simons, der Vater, war jahrelang als Techniker und Verkäufer für Drucker tätig. Der Sohn kümmert sich um die Software. Er war auch für die Entwicklung von Software für 2D-Drucker verantwortlich. Der Portobello DLP 3D-Drucker ist ab 3.100€ über Kickstarter verfügbar. Maximal sind über die Kampagne 90 3D-Drucker verfügbar. Diese Begrenzung soll die Lieferung im Dezember 2014 sichern. Ziel der Kampagne ist es zumindest 35.000€ zu sammeln.

Quelle: 3druck.com, Stand: 7.9.14


27.8.14

XYZprinting präsentiert 3D-Drucker für unter 600 Euro


Er bringt einige Tausend 3D-Modellvorlagen mit, die in einer Cloud-Datenbank gespeichert sind. Neu im Portfolio des Anbieters ist zudem eine Kombination aus 3D-Scanner und 3D-Drucker, die auf Knopfdruck 3D-Kopien von Objekten anfertigt. Beide Produkte werden auf der IFA präsentiert. XYZprinting stellt auf der IFA einen 3D-Drucker mit einigen Tausend 3D-Vorlagen vor, der für unter 600 Euro zu haben sein wird. Der zur taiwanesischen Kinpo Group gehörende Anbieter präsentiert auf der Internationalen Funkausstellung außerdem eine 3D-Scanner/Drucker-Kombination – nach eigener Aussage erstmals in Europa. Neben einem 3D-Drucker zum Preis von unter 600 Euro präsentiert XYZprinting auf der IFA 2014 auch eine 3D-Scanner/Drucker-Kombination. Der 3D-Drucker soll zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 599 Euro erhältlich sein, aber dennoch qualitativ hochwertige Druckerzeugnisse liefern. Auch die Geräteinstallation geht laut XYZprinting intuitiv und leicht von der Hand. Im Lieferumfang des Druckers finden sich nach Herstellerangaben einige Tausend 3D-Modellvorlagen, die der Anwender individuell anpassen kann und die in einer Cloud-Datenbank vorgehalten werden. Ferner präsentiert XYZprinting auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin auch ein All-in-One-Gerät, welches sich aus einer 3D-Scanner/3D-Drucker-Kombination zusammensetzt. Laut Anbieter handelt es sich dabei um eine Europa-Premiere. Das Produkt soll noch in diesem Jahr – allerdings gegen Jahresende – auf den Markt kommen. Dem Hersteller zufolge können selbst Techniklaien 3D-Kopien von Objekten wie Schmuckstücken oder kleinen Statuen auf Knopfdruck in kürzester Zeit anfertigen. Für das 3D-All-in-One-Gerät macht der Hersteller gegenwärtig noch keine Preisangaben. Auf alle Fälle hat er ehrgeizige Ziele: Beim Einstieg in das Marktsegment 3D-Drucker im vergangenen Jahr hat XYZPrinting Medienberichten zufolge das Ziel ausgegeben, bis Ende 2016 eine Million 3D-Drucker zu verkaufen. Zur Einordnung: Laut den Marktforschern von Canalys wurden im ersten Quartal 2014 weltweit von allen Herstellern zusammen lediglich insgesamt 26.800 Geräte verkauft. Damit werden frühere Prodgnosen deutlich unterschritten. Wohl auch daher hat zum Beispiel auch Gartner seinen Ausblick erst kürzlich nach unten korrigiert. Ein 3D-Drucker für unter 600 Euro ist im Markt aktuell nur schwer ausfindig zu machen: Seit Mitte Mai ist in Deutschland der Plug-and-play-fähige 3D-Printer des Herstellers Omtec für 599 Euro erhältlich. Im April gab es hingegen einen Ansturm auf den bei der Crowdfunding-Plattform Kickstarter angebotenen Micro-3D-Drucker M3D. Er konnte zum Preis von 299 Dollar (rund 227 Euro) bestellt werden.

Quelle: www.itespresso.de, Stand: 8.9.14


26.8.14

Schweizer Unternehmen Sintratec arbeitet an günstigem SLS 3D-Drucker

Dominik Solenicki, Christian Von Burg und Joscha Zeltner gründeten Sintratec um einen günstigen SLS 3D-Drucker zu entwickeln. Dazu verwenden die drei Schweizer einen Dioden-Laser, dieser arbeitet im Gegensatz zu CO2-Lasern im sichtbaren Spektrum des Lichts. Der zweite Prototyp des 3D-Druckers liefert jedoch schon erfolgreiche Ergebnisse. Diese hat das junge Start Up in Youtube Videos gezeigt (unten). Um die Entwicklung und die Produktion zu finanzieren soll im Oktober eine Indiegogo Kampagne gestartet werden. Der Preis für einen SLS 3D-Drucker soll dabei unter 4.000€ bleiben.

Quelle: 3druck.com, Stand: 8.9.14


22.8.14

Plan B – Open Source 3DP Drucker

Plan B ist ein Open Source 3DP Drucker entwickelt vom 22-jährigen, niederländischen Ingenieur Yvo de Haas. Bei dem Pulver-Druck-Verfahren werden die einzelnen Pulverschichten durch ein Bindemittel miteinander verbunden. Angeblich sollten die zum Bau notwendigen Standard 3D-Drucker Teile, die Elektronik, Tintenstrahldrucker-Komponenten, 3D-gedruckte Bauteile und der Aluminiumrahmen, zusammen nicht mehr als € 1.000 kosten. Das Gerät arbeitet im Moment mit Gipspulver und einem dazu passenden Bindemittel. Weitere Materialen werden derzeit erprobt. Die Druckgenauigkeit liegt bei 0,005 mm bzw. 96 DPI (HP C6602 Druckerpatrone). Plan B druckt mit einer Geschwindigkeit von 60mm pro Sekunde und die Stärke der einzelnen Schichten liegt bei 0,10 bis 0,25 mm. Nach dem Druck müssen die Teile vorsichtig aus dem Pulverbett entfernt und vom überschüssigen Pulver befreit werden. Zu guter Letzt wird das 3D-gedruckte Objekt dann noch mit Epoxyd oder Superkleber verfestigt bzw. im Brennofen ausgehärtet. Alle zum Bau notwendigen Dateien und Unterlagen können auf Ytec 3D herunterladen werden.

Quelle: 3druck.com, Stand: 8.9.14


21.8.14

Fleks3D™: Flexible 3D-Drucker Plattform – Update

Die Produktdesigner Viktor Jondal und Peter T. Regonetti aus New York, haben zusammen eine Lösung für das in der 3D-Druck Community nur allzu gut bekannte Problem entwickelt: Fleks3D™, eine biegsame 3D-Drucker Plattform. Für die meisten 3D-Druck Enthusiasten stellt die letzte Hürde, das ausgedruckte Objekt unbeschädigt von der Plattform zu lösen, eine Problematik dar. Die speziell aus diesem frustrierenden Grund entwickelte, flexible 3D-Drucker Plattform wird derzeit von den beiden Designern mit über 22 Jahren Erfahrung mit der 3D-Druck Technologie, auf Kickstarter vorgestellt. Durch Biegen der Fläche löst sich das ausgedruckte Objekt einfach ab. Erhältlich ist die Fleks3D™ Druckerplattform in verschiedenen Größen und ist somit kompatibel mit 95% aller Desktop 3D-Drucker. Das Projekt mit einem Ziel von $ 9.999 läuft noch bis 18. September und erste Auslieferungen soll es noch im Dezember diesen Jahres geben. Angeboten werden die Plattformen ab einem Preis von $ 20.

Quelle: 3druck.com, Stand: 8.9.14


19.8.14

Candy – günstiger Konfekt-Drucker für zu Hause

Das Start up 3D Ventures aus London stellt diese Woche ihren 3D-Drucker “Candy” auf Kickstarter vor. Candy ist ein Gerät mit schlichtem Design für den Heimgebrauch, das Schokolade drucken, Torten dekorieren und vieles mehr können soll. 3D Ventures möchte damit einen erschwinglichen 3D-Drucker für Konfekt auf den Markt bringen, der $ 599 (umgerechnet ca. € 450) kosten soll. Das Projekt wird diesen Mittwoch auf Kickstarter vorgestellt und soll dort für Unterstützer zu einem noch günstigeren Preis angeboten werden. Der 3D-Drucker ist außerdem SD-Karten kompatibel und auf der beim Kauf inkludierten Karte sind bereits vorgefertigte Designs gespeichert.

Quelle: 3druck.com, Stand: 8.9.14


13.8.14

Neues 3D-Druckverfahren mit Siliziumkarbid der Universität Rostock

Christian Polzin, Student an der Universität Rostock entwickelte bei seinen Forschungen ein neues Druckverfahren für Siliziumkarbid. Die Verbindung von Aluminiumoxid und Siliziumkarbid wird zur Herstellung für keramische Bauteile verwendet. Dem deutschen Forscher gelang die Verbindung des Materials mit einem 3D-Drucker herzustellen. Dies ermöglicht die Herstellung von Formen, die es beim Einsatz dieses hochfesten Materials noch nicht gegeben hat. Siliziumkarbid wird bei Hochtemperaturöfen eingesetzt.

Quelle: 3druck.com, Stand: 8.9.14


12.8.14

Multirap M420: Neuer Alleskönner von Multec

Das deutsche Unternehmen Multec GmbH stellt den neuen Alleskönner M420 vor. Der neue M420 verfügt über einen höheren Bauraum (400x210x220mm) als der M400 und kann zusätzlich für viele andere Einsätze aufgerüstet werden. Ein Fräs und Gravier Kit ermöglicht das Bearbeiten von Platinen und Kunststoffen. Die Multirap Touch Option fügt dem vielseitigen 3D-Drucker ein Tablet hinzu, welches den Standalone Betrieb ermöglicht. Ein beheiztes Druckbett kann man schon für 149€ hinzufügen. Der Multec Multirap ist ab 1.599€ (Single Extruder) und ab 1.759€ mit Dual-Extruder verfügbar.

Quelle: 3druck.com, Stand: 8.9.14